„Verkaufen ist dann erfolgreich, wenn man nicht verkaufen muss“

Feb 20 2012

Im internen „Sales“-Workshop verriet Hanse Ventures-Geschäftsführer Sarik Weber die grundlegenden Vorgehensweisen eines erfolgreichen Verkäufers.

 

Beim erfolgreichen Verkaufen sei es wichtig, dass der Kunde sich bewusst für das Produkt entscheide. Sarik Weber weiß, wovon er spricht, denn u. a. leitete er als Vice President Sales die Geschäfte für openBC (heute XING), das erfolgreich an die Börse ging. Er weiß, dass der Kunde nicht „bequatscht“ werden, sondern aufgrund der vorgetragenen Argumente so vom Produkt überzeugt sein sollte, dass er gern bereit ist, den genannten Preis zu zahlen. Zu solchen Argumenten zählen beispielsweise die Qualität eines Produkts und der tatsächliche Nutzen für den Kunden. Ohne ein Initialinteresse des Kunden könne jedoch generell schlecht etwas verkauft werden.

Verkauf ist immer messbar. Das heißt, die Geschäftsführung weiß in der Regel, wie erfolgreich der Vertrieb arbeitet. Positiv formuliert heißt das aber auch, dass man mit der Dokumentation eigener Erfolge punkten kann.

Beim Verkauf gehe es zunächst darum, mit  freundlichem Auftreten und überzeugenden Argumenten beim Gegenüber Vertrauen zu schaffen. Freundlichkeit beginnt mit einem Lächeln – und ob man lächelt, merkt der Kunde sogar am Telefon. „Sympathie ist oft bereits die halbe Miete“, weiß Sarik Weber. Aber man solle darauf achten, es nicht zu übertreiben. „Es gibt nichts Schlimmeres, als aufgesetzte oder übertriebene Freundlichkeit.“ Wichtig sei auch, nicht zu aufdringlich zu sein – sobald man aufdringlich wirkt, fühlt sich der Gesprächspartner unwohl und zieht sich zurück. Der Grat zwischen Herzlichkeit und Aufdringlichkeit oder zwischen Freundlichkeit und Heuchelei ist demnach schmal. Um dennoch erfolgreich zu sein, sollte sich ein Verkäufer nach folgenden fünf Grundregeln richten:

  1. Gute und ausführliche Vorbereitung – denn man sollte wissen, mit wem und mit welchem Unternehmen man es zu tun hat, dazu zählen auch aktuelle Unternehmensnews
  2. Freundliches und kompetentes Auftreten
  3. Viele Fragen (80/20) – der Redeanteil des Verkäufers sollte bei 20 Prozent, der des Kunden bei 80 Prozent liegen. Fragen kann der Verkäufer beispielsweise stellen zur Person des Kunden, zu den Erwartungen an das Produkt und zu den Entscheidungsprozessen im Unternehmen
  4. Wissen über die Kaufmotive – z. B. Wunsch nach Qualität, Sicherheit oder Prestige etwa beim Kauf eines Autos
  5. Sich einen perfekten Auftritt leisten – ein stimmiges Gesamtbild vom Outfit über die Frisur bis zum Verhalten

 Pana, EIR bei Hanse Ventures, aktuell im Team Business Development

Neue Geschäftsführerin bei Fastforward

Feb 20 2012

Cécile Gaulke (27) ergänzt die Geschäftsführung der Fastforward RSA GmbH. Sie übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgaben von Sebastian Diemer, der das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen verlässt. Fastforward betreibt die Smartphone App Gigalocal für lokale Dienstleistungen sowie den internationalen Online-Marktplatz Gigalo, der in sechs Ländern erfolgreich betrieben wird.

Cécile Gaulke verantwortete bisher den Bereich Business Development bei der Hanse Ventures BSJ GmbH. In dieser Funktion beschäftigte sie sich u. a. mit Geschäftsmodellen im Mobile-Segment. Zuvor arbeitete die studierte Betriebswirtin u. a. im Projektmanagement und Controlling in verschiedenen Mode- und Medien-Unternehmen.

„Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die damit verbundene Herausforderung, ein innovatives Geschäftsmodell wie Gigalocal weiter zu entwickeln“, sagt Cécile Gaulke.

Sebastian Diemer widmet sich neuen Projekten in der Start-up-Branche.

 

Über Fastforward

Die Fastforward RSA GmbH betreibt Gigalocal und Gigalo.

Gigalocal ist eine Smartphone App, die den Austausch von Waren und  Dienstleistungen im lokalen Umfeld möglich macht. Der Unternehmensclaim „was, wann, wo du willst“ erklärt das einfache aber wirkungsvolle Prinzip: Potenzielle Kunden übermitteln über das Smartphone ihren Wunsch und geben an, wie viel sie bereit sind, dafür zu bezahlen und wo die Dienstleistung erbracht werden soll. Vom Wochenendeinkauf über die Runde mit dem Hund, von der Umzugshilfe bis zur Kurierfahrt – der Phantasie der Kunden sind keine Grenzen gesetzt. In Erfüllung gehen die Wünsche, sobald ein anderer Nutzer der App in der Nähe bereit ist, den Gig einzugehen. Die App ermöglicht eine schnelle, unkomplizierte Kommunikation, damit das Gewünschte seinen Zielort erreicht. Weitere Informationen unter http://www.gigalocal.de.

Gigalo ist ein internationaler Online-Marktplatz, auf dem Selbständige, Freiberufler, Kreativ-Agenturen und Fachleute weltweit kleinere Dienstleistungen, sogenannte Gigs, kostenlos einstellen. Zu einem Einstiegspreis von fünf Euro werden diese Gigs Interessierten angeboten. So können Kunden das Angebot eines Dienstleisters zu einem kleinen Preis testen, bevor sie über Folgeaufträge entscheiden. Weitere Informationen unter http://www.gigalo.de

Pressekontakt:
fastforward RSA GmbH
Am Sandtorkai 71-72
20457 Hamburg
www.gigalocal.de

Ihr Ansprechpartner:
Sandra Hartwig
Telefon: +49 40 37 50 34 32
E-Mail: presse@gigalocal.de

Die vollständige Pressemitteilung zur neuen Geschäftsführerin bei Fastforward steht hier zum Download bereit.

Snack n` Found

Feb 16 2012

Hanse Ventures lädt wieder auf die Dachterrassen in die HafenCity: Bei leckeren Hot-Dogs und kühlem Bier können Gründer und Gründungsinteressierte in lockerer Atmosphäre Kontakte knüpfen und den Blick auf Hafen und Elbphilharmonie genießen.


“Snack n’ Found”
am Donnerstag, 8. März 2012 um 18:00 Uhr
bei
Hanse Ventures
Am Sandtorkai 71, 7.OG, 20457 Hamburg

Gründungsinteressierte können sich gern bei Julia Land anmelden. Da die Plätze limitiert sind, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung.

eBizzTalk: Von Gründungshunger und Revolutionen

Feb 8 2012

Am vergangenen Montag traf sich die Hamburger Internet-Wirtschaft bei Hanse Ventures zum ersten eBizzTalk im neuen Jahr. Über 150 Online-Profis und Start-up-Gründer kamen in die HafenCity, um in lockerer Atmosphäre zu Netzwerken und den spannenden Vorträgen zu lauschen. Dieses Mal konnten wir Dr. Henrich Blase, Geschäftsführer der Check24 Vergleichsportal GmbH, und Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur von Der Spiegel, als Gastredner gewinnen. Sie sprachen über Gründungshunger und Revolutionen.

Hier ist der vollständige Nachbericht zum eBizzTalk am 6. Fabruar 2012 zu lesen.

Die eierlegende Wollmilchsau oder wie man im Web erfolgreich ist

Feb 6 2012

„Erfolgsfaktoren von Webgründungen – Teil 2“ war der Titel des gestrigen Workshops bei Hanse Ventures. In Jochen Maaß Vortrag ging es zunächst um zwei Themen:

  1. Die wichtigsten Faktoren bei einer Gründung im Internet-Umfeld und
  2. Investoren und deren Beweggründe für Finanzierungen von Start-ups

Bei den wichtigsten Faktoren für Web-Gründungen lag bei diesem Workshop der Schwerpunkt auf zwei Bereichen: Das Gründer-Team und die Führung von Mitarbeitern. Ein Team ist besser komplementär als homogen. Die eierlegende Wollmichsau, also den Gründer, der alle Stärken vereint, gibt es kaum. Das Team sollte auch in der Lage sein, auf mögliche Änderungen in der Ausrichtung des jungen Unternehmens reagieren zu können. Häufig wird gerade bei innovativen Ansätzen lange gelernt und angepasst, bis das “finale” Erfolgsmodell fest steht.

Bei guter Personalführung in einem Start-up kommt es häufig darauf an, alles aus dem Team rauszuholen, ohne es dabei zu vergraulen und das, obwohl von etablierten Unternehmen meist bessere Bezahlung bei weniger Arbeit geboten wird. Außerdem sollte man für Motivation sorgen und den Spaß an und für die Sache aufrecht erhalten. Führung könne niemand in der Schule, im Studium oder in irgendwelchen Teamleiter-Projekten lernen. In diese Rolle wächst man rein – dessen müssen sich junge Gründer bewusst sein.

Die Motiven von Investoren, Start-ups zu unterstützen, können vielfältig sein und über die reine  Vermögensvermehrung weit hinausgehen. Auf alle Fälle sollte unterschieden werden zwischen privaten und insitutionellen Investoren. Dazu teilte Jochen einige Insights aus seiner eigenen langjährigen Investment-Erfahrung; Ein Investor hat oftmals wenig Zeit, erhält aber viele Anfragen. Um sich und seine Start-up-Idee erfolgreich verkaufen zu können, hier auszugsweise einige Stichworte:

  • Die Idee – kurz und knapp: Der Investor will einen Satz hören, der die Idee verständlich illustriert – gern mit einem Vergleich á la „Wir machen so was wie … für den Bereich …“
  • Empfehlungen – persönlich und vertrauensvoll: Über Kontakte (zur Not auch über ein, zwei Ecken) zu kommen, ist wesentlich mehr wert als die Initiativbewerbung. Wird man empfohlen, landet der eigene One Pager eher oben auf dem Stapel.
  • One Pager – eine Seite für deine Idee: Die wenigsten wollen zehn oder mehr Seiten lesen, zumindest nicht zu Beginn. Man sollte die wichtigsten Kennzahlen seines Geschäftsmodells kennen und nennen.
Wolfgang, EIR bei Hanse Ventures